Die arme Sünderin

Ein Volksstück nach einer wahren Begebenheit
von Herbert Handlechner

Organisationsteam:

hinten links: Aigner Andrea, Kronberger Gerhard, Maislinger Hedi, 
Bamberger Sonja, Krichhammer Marlies
vorne links: Raiger Lolly, Dorfinger Isabella, Mösl Monika, Haböck Katharina

"DIE ARME SÜNDERIN"
Ein Volksstück nach einer wahren Begebenheit
von Herbert Handlechner

INHALT:

August 1750: Die Ehefrau und vierfache Mutter Magdalena Zagler aus Obertrum wird vom salzburgerischen Pfleggericht Mattsee gemäß den Verträgen aus dem Jahr 1527 an das bayrische Pfleggericht Braunau ausgeliefert.

Die Anklage: Betrug. Die Auslieferung geschah trotz ernster juristischer Zweifel zum "Erhalt guter nachbarschaftlicher Beziehungen" zwischen dem Erzstift Salzburg und dem Kurfürstentum Bayern.

Urteil
Das Urteil: Tod durch das Schwert. Die bayerische Regierungsstelle, das Rentamt Burghausen, befahl dem Braunauer Pflegrichter Trestl, alle Vorbereitungen zur Hinrichtung in Astätt zu treffen. Der dem passauischen Stift Mattsee zugehörige Pfarrer in Astätt sollte der Deliquentin den nötigen geistlichen Beistand leisten.

Der Konflikt: Der für die Pfarre Astätt zuständige Kanoniker Johann Caspar Pramhofer, hegte starke Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Urteils. Daher geriet er in eine heftige Auseinandersetzung mit dem für den Vollzug zuständigen und sehr korrupten Bannrichter Kendler aus Burghausen.
Wird der Geistliche die Arme Sünderin vor dem Schwertstreich retten können?


Dieses Volksstück wird aufgeführt im Rahmen der
"Bayrischen-Oberösterreichischen Landesausstellung 2012"

Schmiedearbeiten

 
Nach einem Ausflug ins kunsthistorische Museum ging es los mit den Überlegungen ... wir haben eine Schmiede ... wir haben einen Schmied ... 


also was spricht dagegen die Hellebarden, und das Schwert nicht selber herzustellen?


 
So wurde aus einer Idee die Realität! Kronberger "Hatl" Gerhard war keine Glut zu heiss, selbst für den grossen Hammer war er sich nicht zu schade.


Mit Unterstützung von Lackinger Manuel, der das Handwerk von seinem Vater in Spanien erlernte, wurden die bedeutenden Requisiten in Eigenregie & mühevoller Handarbeit hergestellt. 

Zusammenbau der Hellebarden


Bühnenbau

Impressionen einer unserer Proben


Statisten-Probe


Generalprobe mit Kostümen